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Dolce vita e avventura in Ticino

   
   
 

Das süsse Leben und einige Abenteuer durften wir in unserem diesjährigen Sommerlager im Tessin, genauer in Contra-Tenero erleben. Mit viel Gepäck sind wir mit den Autos am Montag in Richtung Süden aufgebrochen. Bereits beim Mittagshalt im Castelgrande in Bellinzona hat sich ein erstes Abenteuer enthüllt, die beeindruckenden Burgmauern und der kleine Burggraben. Nach einem abenteuerlichen Bad war erst einmal die Sonne gefragt, bis alle wieder trocken waren. Gemeinsam sind wir dann über eine kurvenreiche Strasse nach Contra-Tenero zu unserem Lagerhaus gefahren. Dort wartete unsere Köchin auf uns, welche bereits Früchte und Getränke für die hungrigen Mäuler bereitgestellt hatte. Anschliessend haben die Kinder ihre Zimmer bezogen und das grosszügige Lagerhaus und die Umgebung mit Blick auf den Lago Maggiore erkundet.

 
 

 
 

Am zweiten Lagertag standen zwei Angebote für die Kinder bereit. Die eine Gruppe absolvierte eine Wanderung zur Ponte Tibetano oberhalb Monte Carasso. Diese eindrucksvolle, 270 m lange tibetische Hängebrücke führte über eine bewaldete Gebirgsschlucht, bis 140 m tief, und sorgte für einen beeindruckenden Panoramablick. Das Abenteuer war hierbei jedoch nicht nur in der Überquerung der Hängebrücke gegeben, sondern auch in der Schlange welche die Kinder auf der Wanderung mit Schrecken aber auch mit Neugierde entdeckt hatten. 

 
   
  Die zweite Gruppe begab sich in dieser Zeit auf den schönen Spielspaziergang in Cardada. Mit der Standseilbahn und der Seilbahn reiste diese Gruppe von Locarno nach Cardada. Dort angekommen, erkundete die Gruppe gemeinsam das Revier und entdeckte viele tolle Spielgeräte. Auf einer überdimensional grossen Bank wurde zur Erinnerung ein Gruppenfoto gemacht.  
 

 
 

Auch der dritte Lagertag wurde dem Motto «Dolce vita e avventura in Ticino» mehr als gerecht. Am Vormittag besuchten die ganze Gruppe den Seilpark in Gordola, wo die Kinder in die Kletterkunst eingeführt wurden. Ausgestattet mit Helm und Sicherungsgurt ging es dann ab auf die Bäume. Durch die aufgehängten Seile und Plattformen aus Holz und Seilen konnten die Kinder einige Strecke zwischen den Bäumen bewältigen. Es wurde von den Kindern Gleichgewicht, Konzentrationsfähigkeit, Koordination und zum Teil auch Kraft, ganz bestimmt aber eine Menge Mut abverlangt. Nach so viel Abenteuer brauchten wir eine Abkühlung. Gemeinsam gingen wir in den Lido von Tenero. Nach dem feinen Mittagslunch wurde geplätschert, gebadet und getaucht was das Zeug hielt. Die einen verweilten sich im Schwimmbecken, die anderen am oder im See. Natürlich durften eine Glace und einige weitere Schleckereien nicht fehlen.

 
 

 
 

Der Donnerstag startete dann mit etwas trüberem Wetter. Am Vormittag besuchten wir die Falconeria in Locarno. Als erstes wurden die verschiedenen Vögel in ihren Volieren bestaunt. Danach durften wir eine eindrückliche Flugvorführung miterleben. Es gab neben verschiedenen Falken auch exotischere Vögel wie den Sekretär, Geier oder Marabus zu bestaunen. Abenteuerlich wurde es spätestens, als der Weisskopfseeadler und der Bartgeier, beide mit einer Spannweite von über zwei Metern, direkt über die Zuschauer hinwegflogen. Die vielen Eindrücke verdauten wir im Lagerhaus bei einem feinen Zmittag. Den regnerischen Nachmittag verbrachten wir beim Shoppen und Bummeln in Locarno, wo einige noch ihr restliches Taschengeld ausgaben. Mit den traditionellen Spaghetti Tricolore und einem lustigen Rollenspiel liessen wir den letzten Lagertag ausklingen.

 
 

 
 

Am Freitag hiess es schon wieder aufräumen und packen. Alle schaften es rechtzeitig, damit wir noch einen letzten Ausflug unternehmen konnten. Während einige Erwachsenen das Lagerhaus putzten, besuchten die Kinder die weltberühmte Staumauer im Verzascatal. Eindrücklich war die Einrichtung für das Bungee-Jumping zu bestaunen, wo bereits James Bond hinuntersprang. Nach dem Mittagslunch ging es zurück nach Norden mit einem Halt an der Raststätte Erstfeld. Alle Teilnehmendengenossen bei warmem Föhnwind eine feine Glace. Die letzte Etappe via Luzern zurück nach Walde war am späteren Nachmittag im Nu geschafft, wo bereits die Eltern auf die Kinder warteten. Das Lager wird sicher allen in guter Erinnerung bleiben.

 
 

 

 
 

I. Bucher/S.Gubser