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WOHNEN

Unser Tagesablauf auf den Wohngruppen orientiert sich an klaren Strukturen und dem Alter der Kinder. Mit Eintritt am Sonntagabend um 19 Uhr beginnt für das Kind die Woche in unserer Institution und endet am Freitagnachmittag um 17 Uhr. Somit sind die Kinder jedes Wochenende und während der Schulferien in ihrem sozialen Umfeld (Elternhaus). Die Kinder bewegen sich ausserhalb der Schulstunden jeweils in den täglichen Alltagsstrukturen der Wohngruppen. Dies betrifft unter anderem das tägliche Morgen- und Abendessen, die regelmässigen Hausaufgabenstunden und die wöchentliche Kindersitzung, die Ausführung von Tages- und Wochenämtlis, der Umgang mit Hygiene, die Erledigung der Körperpflege, sowie die Freizeitgestaltung und die regelmässigen Ausflüge.

Wohngruppenübergreifend wird täglich miteinander das Mittagessen eingenommen oder von Zeit zu Zeit gemeinsame Freizeitprogramme gestaltet.

Die Kinder wohnen entweder in der Wohngruppe Bärenhöhle im grosszügigen Dachgeschoss des Schulhauses oder im nebenstehenden behaglichen Einfamilienhaus in der Wohngruppe Chamäleon. In der Wohngruppe Bärenhöhle hat jedes Kind ein Einzelzimmer und bekommt so die Möglichkeit, sich in diesem individuell und gemütlich einzurichten. Ein grosser Wohnraum bietet gute Gelegenheiten, sich spielerisch zu betätigen, ohne sich eingeengt zu fühlen. In der Wohngruppe Chamäleon leben die Kinder in einem etwas kleineren Rahmen. Vereinzelt haben die Kinder ein Doppelzimmer und die Räumlichkeiten sind ein wenig dichter beieinander, was einer familiären Atmosphäre näher kommt.

Die Kinder sind mit dem Eintritt in die SSW oft das erste Mal vom Elternhaus getrennt und müssen, wie auch die Eltern, mit der neuen Situation vertraut gemacht werden. Dies geschieht mittels Erkennen und Erlernen von Strukturen und Regeln, mit ersten positiven Erfolgserlebnissen, mit dem Aneignen von lebenspraktischen Fähigkeiten und wertschätzenden, empathischen Beziehungen. Die Kinder werden mit der Dauer des Aufenthalts mittels positiven Erfahrungen und vertieften Beziehungen weiter gefördert und begleitet in ihrer Entwicklung von Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung, von Sozialverhalten und lebenspraktischen Fertigkeiten und in der Vorbereitung des bevorstehenden Austrittes.